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Der Preis od. die erste Herausforderung :-)

Mittwoch, 9.15 Uhr - Ich habe gut geschlafen. Es gewittert und regnet. Irgentwann musste ja auch das passieren. Mal schauen, wie ich damit zurecht kommen. Ich mache mich auf den Weg, zunächst in der Hoffnung irgentwo einkehren zu können. Der Dreifatligkeitsberg hat normalerweise Gaststätte usw. Als ich dort ankomme, ist es noch viel zu früh. Sie hat noch nicht geöffnet. Die Toiletten sind geöffnet. Dort mache ich mich frisch. Auf dem Gelände gibt es eine Kirche. Ich gehe hinein. Zu meiner Überraschung gibt es hier Steckdosen. Ich lade mein Handy, schreibe Tagebuch und hoffe, dass der Regen nachlässt. - was er nicht tut. Ich lade meine Wasserflaschen und wandere weiter.

 

Wie schön, dass Wetter lichtet sich. Sogar so, dass meine Sachen wieder trocknen. Ich finde in Gosheim einen Supermarkt. Leider muss ich durch die ganze Stadt und noch einmal berab, um ihn zu finden. Ich merke, dass ich ziemlich kaputt bin ...

Hier gönne ich mir einen Salat, Kirschen, Brötchen, Käse und nicht zu vergessen: Flips! - hm geil ...

Da ich echt ziemlich kaputt bin, rufe ich 2 Nummern an, um eine Unterkunft zu bekommen. Leider keine Chance ... - also weiter. Langsam schreite ich Schritt für Schritt weiter. Auf dem Lemberg soll es eine Wanderhütte geben. Das ist gut, da es wieder regenen will. Der Lemberg fordert mich echt ziemlich. Es geht steil berauf! - noch ne Kurve und noch ne Kurve und noch ne Kurve usw. und das obwohl ich doch schon keine Lust mehr habe ... Als ich angekommen bin, freue ich mich über die Hütte - sie ist sauber und geräumig. Ich stelle meinen Rucksack ab und vernaufe.

Die Anlage drumherum wird gerade von einem "Rasenmäher" gepflegt. Es kommt auch zu mir und meinte: "Ich hab mir schon gedacht, dass ich dich hier oben noch mal wieder sehe!" Ich schmunzle. Er hatte mich schon durch die Stadt wandern sehen. Wir unterhalten uns noch ein Weilchen bis er endgültig Feierabend macht.

Dann kommt tatsächlich die Sonne noch einmal raus! Wie wundervoll. Ich lege mich und meine Klamotten auf die Wiese. Tatsächlich schlafe ich richtig ein. Das tut gut!

Am Abend gibt es hier doch den Einen od. Anderen, der sich sportlich betätigt. Ob mit Bike od. Stöckern.

 

Da das Wetter noch soo toll geworden ist, meine Klamotten trocken und ich ausgeruht, wandere ich so gegen 21 Uhr noch einmal los. Ich bekomme noch mal so richtig Lust, mich zu bewegen. Außerdem ist klar, dass es bequemere Plätze zum Schlafen gibt, als der harte Boden einer Hütte. Und sicher auch mit einer schöneren Aussicht. -

 

Ja und so war es! Ich gehe noch so ein paar Kilometer und kann beobachten, wie die Sonne am Albrand immer tiefer steigt. Wunderschön! Hier irgentwo finde ich ein herrliches Plätzchen mit Blick ins Tal - auf den Sonnenuntergang, zum Übernachten. - dieses Plätzchen hat allerdings seinen Preis ;-)

 

Morgens werde ich geweckt und zwar von einem herrlich satten Regen. Mein Zelt ist gedacht für schönes Wetter und hält dem Wetter natürlich nicht stand. Ich packe meine feuchten bis nassen Sachen, ziehe mich im Regen um :-) - es ist schon irgentwie geil (ich weiß nicht genau, ob ihr das verstehen könnt ... aber es ist fantastisch)

Also heute muss ich irgentwie eine Unterkunft bekommen! - Ich wandere! Bin etwas unsicher, wie sich die Lage heute zurecht biegen wird.

„Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler.“ Johann Wolfgang von Goethe

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